dr. jur. Hubert Lang

Juden in Leipzig

Victor Armhaus – Schriftwechsel mit Freunden

Neben dem erhaltenen Nachlass von Victor Armhaus fanden sich bei den Recherchen weitere Handschriften, die die vielseitigen Interessen und Freundschaften des Leipziger Dolmetschers weit über seine Berufstätigkeit hinaus belegen. Deshalb werden auch diese Handschriften an dieser Stelle vorgestellt.
Sie entstammen hauptsächlich aus der Handschriftenabteilung der Universitätsbibliothek Leipzig (UBL-HSA). Die genauen Signaturen sind bei den jeweiligen Digitalisaten angegeben.

Schriftwechsel mit Edwin Bormann

Victor Armhaus an Edwin Bormann am 31.12.1893

Sr. Wohlgeboren Herrn Edw. Bormann, hier
Höchstgeehrter Herr,
„Halt fest!“ oder „Gut Ziel!“ werden als Schützengrüsse vorgeschlagen. Ich gestatte mir nun den Dichter des köstlichen Büchelchens Piff! Paff! Puff! mit folgender Frage zu belästigen: In welchen von beiden Grüssen scheint Ihnen die Beziehung auf das Schützenthum klarer hervorzutreten und welchem würden Sie den Vorzug geben? Indem ich Ihnen für Ihre gütige Antwort im Voraus meinen besten Dank ausspreche, bitte ich um Erlaubnis Ihre ev. Aeusserung im Organ des deutschen Schützenbundes unter Hinweis auf Ihre Werke veröffentlichen zu dürfen. Bei dieser Gelegenheit bringe ich Ihnen an den Stufen des neuen Jahres die herzlichsten Glückwünsche dar
In Verehrung  Ihr  Victor Armhaus   Verpfl. Dolmetscher für 13 Sprachen am königl. Amtsgericht zu Leipzig

Victor Armhaus an Edwin Bormann am  05.05.1895

Brief vom V/5 95, Turnerstraße 25
Hochverehrter Herr, Verzeihen Sie, dass ich es bis heute unterliess, Ihnen meine Gegenheimsuchung zu machen. Ich wollte Sie nicht als unvorbereiteter Gegner besuchen, habe mir also Ihr Werk angeschafft, und fürchte nun, dass, wo ich es kaum zur Hälfte gelesen habe, ich aus dem Saulus ein Paulus geworden bin. Ihre Beweise sind ja ganz fürchterlich und mein geringes Wissen kann demselben nicht stand halten. Jedoch dem Grundsatz getreu, dass es eines Mannes usw. (?) möchte ich Sie ergebenst bitten, mir doch freundlichst auch eine Gegenschrift (Widerlegung Ihrer Theorie) zu nennen, damit ich auch die durchaus studiere mit heissem Bemühen. Darf ich wohl den neuesten Shakespearebiographen Georg Brandes, auf Ihr Sh-Geheimnis aufmerksam machen, und ihm ev. das Werk zusenden, um so eine Meinungsäusserung zu provocieren? Ich habe Ihnen von einem Artikel über Ihr Werk in der serb. Monatsschrift „Dielo“ erzählt, – der Verfasser stellt sich ganz u. gar auf Ihre Seite, und nennt den Schöpfer der Dramen: Bacon-Shakespeare. Die meist verbreitete russische Wochenschrift „Niwa“ (ich glaube sie hat 250 Tausend Abonnenten) hat (ich glaube anfangs dieses Jahres) eine ganz umfangreiche Recension von Eisen gebracht. – Auch Herr Eisen ist Anhänger Ihrer Theorie. In engl. franz. italien.  Zeitschriften habe ich in letzten Monaten nichts auf Ihr Werk bezügliches gelesen. Vielleicht interessieren Sie sich für die akadem. Lesehalle, wo so viele Zeitschriften aus allen Disciplinen und in verschiedenen Sprachen ausliegen? – u. darf ich Sie wohl einmal zu einem Besuche dieses Instituts abholen? – Bitte mir nur Tag und Stunde zu bestimmen (die Lesehalle ist den ganzen Tag ununterbrochen von 8 – 8, sonntags 1-3) – ich stehe jederzeit zu Ihrer Verfügung. Ich bin Herrn Prof. Preyer dankbar, dass er mich auf Ihr Werk aufmerksam(keit) gemacht hat.
In Verehrung  Ihr Victor Armhaus  Leipzig 5/V 95    Turnerstr. 25
PS: Wissen Die davon, das unlängst im Trinity Collage in Dublin ein MS von 500 Folioseiten entdeckt wurde mit vielen bisher unveröffentlichten Gedichten von Bacon, darunter „Farewell to Fortune“ – (nach dem Sturze verfasst)?

Edwin Bormann an Victor Armhaus am 28.05.1895

Edwin Bormann’s Selbstverlag, Ranstädter Steinweg 42, Leipzig, 28.5.1895
Herrn Victor Armhaus, Leipzig Turnerstr. 25 III
Sehr geehrter Herr!
Besten Dank für Ihren werthen Brief von heute nebst interessanten Beilagen. Bild und Broschüre (Brandes, Lief. 2) erhalten Sie morgen. Ich will heute Abend diese rührenden Oberflächlichkeiten durchlesen.
An Prof. Preyer habe ich soeben einen Brief mit 4 vollen Seiten geschrieben. In der That hatte mich zum größten Theil längeres Unwohlsein (ich musste sogar einige Tage im Bett liegen) abgehalten, seinen überaus lieben und verständnisvollen förmlich begeisterten Brief vom 4. Mai zu beantworten.
Die Localkenntniss Italiens in den Dramen ist deutlich vorhanden. Vielleicht war Francis selbst dort. Sicher war sein Bruder Anthony in Italien, und ebenso sein Freund Toby Matthews der die Essays ins Italienische übersetzte (Saggi morali) und dem Großherzog von Toscana widmete.
Für leihweise Übersendung der Photographie herzlichen Dank!
Ihre Schlussfrage betreffend: eine photolitographische oder photozinkographische Nachbildung des Testaments des Schauspielers Shakespeare, nebst nochmaligen Beidruck des Wortlauts in Druckschrift, findet sich in einem Bande des „Jahrbuches der Deutschen Shakespeare-Gesellschaft“ (Jüngste 5 oder 10 Jahre) S. Stadtbibl. U. Univers-Bibl. Die Unterschrift auf dem Montaigne-Essay hält meines Wissens niemand für echt.
Mit bestem Gruße  Hochachtungsvoll ergeben  Edwin Bormann

Victor Armhaus an Edwin Bormann am 27.08.1895

Verehrter Herr,
leider bin ich gezwungen Sie höflichst um Rückgabe ((unter beigef. Couvert) des Heftes der „Preuss. Jahrbücher“ zu bitten, da ich es abgeben muss.
Ich hoffe, dass der Aufsatz von Prof. Conrad auch Sie interessiert hat. Die Behauptung dass Essex Modell (?) von Hamlet war, ist wirklich zu verführerisch, als dass man sie ohne Weiteres von der Hand weisen könnte. Selbstverständlich spricht der ganze Artikel für Bacon, und nicht für Shakespeare. Wie mir Prof. Preyer einmal schrieb, ist auch er von der Identität Hamlet : Essex überzeugt. Noch einmal um Entschuldigung bittend wegen dieser Mahnung verbleibe ich
In Verehrung   Ihr Victor Armhaus  L 27/8 95

Anmerkung: Dr. Hermann Conrad (Professor an der Hauptkadettenanstalt in Groß-Lichterfelde) behandelte das Thema später in dem Buch: Shakespeares Selbstbekenntnisse. Hamlet und sein Urbild, Stuttgart 1897.

Victor Armhaus an Edwin Bormann am 10.09.1895

Verehrter Herr, vielleicht haben beifolgende Hefte Interesse für Sie, so bitte freundlichst sie von mir anzunehmen, da ich sie nicht brauche.
Der Zufall ließ mich auf der Strasse ein Bild Bacons finden, – der rothe Gegenstand den Bacon unter dem Arm hält, ist wie ich annehme, Ihr Shakespeare-Geheimnis.
Im Septemberheft der preussischen Jahrbücher ist ein weiterer Artikel von Conrad erschienen, unter dem Titel: Hamlets gereinigtes Bild.
Wenn Sie sich dafür interessieren, so möchte ich Sie bitten einmal die akadem. Lesehalle (Universitätsstr. – Beguinenhaus, während der Ferien offen von 10-6 u. Sonntags 11-3) – der H. Inspector wird Ihnen bei Vorzeigung meines Zettels Eintritt anstandslos gestatten, – sonst bin ich gern erbötig Ihnen das betreff. Heft Anfang October ins Haus zu schicken.
Ich hoffe dass es Ihnen sonst gut geht, es ist doch eine Wonne bei diesem prächtigen Wetter zu leben!
In Verehrung  stets der Ihrige  Victor Armhaus  L 10/9 95

 (zu obigen beigefügter Zettel:)

Victor Armhaus Uebersetzungs-Bureau, Turnerstraße 25
Geehrter Herr Inspector, Ich bitte Sie freundlichst H. Edwin Bormann den Eintritt in die akad. Lesehalle zu gestatten.
Mit ergeb. Gruss Ihr Victor Armhaus

Victor Armhaus an Edwin Bormann am 02.10.1895

Sie kennen doch den Aufsatz Shakespeare und die Essex-Familie von Hermann Conrad in den Preußischen Jahrbüchern von Hans Delbrück, Februarheft 1895, (welches erst jetzt in meine Hände kommt)?
B(erlin), 2.10.1895                                                           I. V. A.

Victor Armhaus an Edwin Bormann am 14.04.1897

Verehrter Herr,
Glücklicherweise bin ich durch einen Schnupfen am Dichten gehindert, erlaube mir daher prosaisch meine herzlichsten Glückwünsche darzubringen, – indem ich Sie noch bitte ein Facsimile von Bacon in einer Glashülle freundlichst anzunehmen.
In dankbarer Verehrung  Ihr Victor Armhaus  Leipzig 14/4 97

Victor Armhaus an Edwin Bormann am 08.06.1898

Ansichtskarte (Wahrener Kirche) vom 8/6 98 (Edwin Bormann, Ranstädter Steinweg 42 I
Verehrter Herr Bormann,
in meinen Bericht hat sich ein Fehler eingeschlichen. Die eine Serie Ihrer Karten mit Ihrem Autograph ist für 4 Mark 70 Pf. erstanden worden. Dank dafür!
Allwohl (?) gut Leipzig!  V. Armhaus

Victor Armhaus an Edwin Bormann am 25.06.1898

Verehrter Herr Bormann,
vielen Dank für allerhand Liebenswürdigkeiten, mit denen Sie mich erfreut haben. Leider (oder Gott sei Dank) produciere ich nichts, um Ihnen die Erzeugnisse meiner Muse zu senden. Haben Sie in dem Lied auf die Kurbelei mit Absicht der Frauen vergessen? Trampeln u. treten muss einmal der Mensch. Nur der Gegenstand des Trampelns wechselt. Einst war es der Spinnrocken, jetzt ist es das Stahlrad. Missbilligen Sie etwa wenn unsere „großen Mütter“, Schwiegermütter etc. radeln? Ich hoffe nicht. Oder nehmen Sie gar Anstoss daran, dass man beim Radeln von Madeln die hübschen Wadeln mal zu Gesicht bekommt. Ich hoffe nicht. Sind denn die oberen Nuditäten auf Bällen besser, sittiger u. züchtiger? Ich hoffe nicht. In den Zeitungen wird Ihr Name unter dem Aufzug für Schumann-Denkmal citiert. Nehmen Sie auch von mir anonym (V.A.) ein Scherflein an?

In Trebsen rathen neunmalkluge Leute:
Für einen Dichter will man Denkstein heute -?
Da flogen Worte hart wie Marbelsteine:
Ein Denkstein von der Trebsener Gemeine.
Das wäre meine Antwort an den hochwohlweisen Rath von Trebsen.
Dr. Albrechts „Leipziger Mundart“ kennen Sie doch?

Viele Grüße von Ihrem allseits ergebenen  Victor Armhaus  L 25/6 98

Anmerkung: Karl Albrecht (1823-1904), Die Leipziger Mundart: Grammatik und Wörterbuch der Leipziger Volkssprache: zugleich ein Beitrag zur Schilderung der Volkssprache im allgemeinen, Leipzig 1881.

Victor Armhaus an Edwin Bormann am 15.07.1898

Verehrter Herr Bormann,
Durch Ihre Gaben versetzen Sie mich in die allerpeinlichste Verlegenheit. Ich glaube gar, dass Sie Ihren Selbstverlag nur dazu haben, um Anderen Verlägenheiten zu bereiten. Da ich nun weder Dichter bin, noch auch einen Verlag habe, um mich „Aug in Aug u. Zahn um Zahn“ zu revanchieren, so habe ich die Redaction des „Centralblatt für Ansichtskartensammler“ auf Ihre originelle Idee aufmerksam gemacht.
Sie haben recht, wenn Sie singen.

Mit Ansichtkarten treibt man Sport,
Drauf hat kaum Platz ein einzig Wort.

Diesem Übelstande könnte man durch Herausgabe von Karten, wie beifolgender, abhelfen. (avis an lecteur)
Herzl. Grüße  Ihr V. Armhaus L 15/7.98

Victor Armhaus an Edwin Bormann am 06.11.1901

Verehrter Herr, Anbei erlaube ich mir eine kleine Bestellung zu senden mit der Bitte um gefällige gelegentliche Ausführung. In der Hoffnung, dass es Ihnen, verehrter Herr Bormann sehr gut geht, verbleibe ich mit ergebensten Grüßen
In Hochachtung  Ihr Victor Armhaus  Leipzig, den 6/XI 1901    Emilienstr. 28 pt.

Victor Armhaus an Edwin Bormann (ohne Datum)

Verehrter Herr Bormann,
Im Auftrage der Ortgruppe Leipzig (des Deutschen Ansichtskartensammlerverbandes) deren Schriftführer ich bin, habe ich Ihnen unseren herzlichen Dank für Ihre freundlichen Gaben abzustatten. Die eine Serie Ihrer Karten ist von einem Mitglied unserer Gruppe, einem Verehrer Ihrer Muse, für den Preis von M 3,70 (zu Gunsten unserer Kasse) erstanden worden. Ihre zweite Serie kommt in nächster Monatsversammlung zum Verkauf. Vielleicht interessieren Sie beigefügte (?) Schriftstücke? Haben Sie nicht den Muth wenigstens eine Leipziger Ansichtskarte herauszugeben. Ich glaube nicht, dass dabei ein Risiko ist. Es existiert zum Beispiel keine Ansichtskarte von der ersten Bürgerschule. Eine hübsche colorierte Karte davon würde grossen Absatz haben. Originell wäre es, wenn der Schreibraum nicht weiss, sondern getönt wäre (wie bei den Wiener Künstler Karten, – ganz leicht gelb und blau (Leipziger Farben) und mit noch helleren Linien wie Unterlage für Kinder. Ungefähr so:  (Zeichnung) Adresse verkehrt zur Schonung der Ansicht. Oder Textraum einfach Chamois mit helleren Schriftlinien. Eine solche, hübsch u. flott ausgeführte Karte, würde Furore machen. Bieten Sie dem Glücke die Hand! Den Dank begehre ich nicht.
Mit herzlichen Grüßen Allweil (?) gut Leipzig  In Verehrung  Ihr V. Armhaus

Schriftwechsel mit Oskar Dähnhardt

Oskar Dähnhardt an Victor Armhaus, 08.08.1905 (Poststempel)

Herrn Victor Armhaus, Emilienstraße 28, Leipzig
Verehrter Herr Armhaus!
Leider kann ich morgen (Dienstag) nicht kommen, – da Besuch auf Durchreise sich angemeldet hat. Sollte es Mittwoch Nachm. 4 Uhr passen? Wenn nicht, dann Donnerstag? Ich werde jedenfalls den Versuch machen und Mittwoch vorfragen. Mit herzlichstem Gruß Ihr aufrichtig dankbarer Dähnhardt.

Schriftwechsel mit Hugo Gaudig

Hugo Gaudig an Victor Armhaus am 22.03.1906

Prof. Dr. Gaudig  Direktor der Höheren Schule für Mädchen und des Lehrerinnenseminars  Leipzig, 1. Ostertag 06
Sehr geehrter Herr Armhaus!
Das nennt sich eine Philologenfamilie! Die Frau exegesiert nicht, weil sie der Haushalt absorbiert; Ruth exegesiert, aber versteht nicht; der vereidigte Philologe endlich ich selbst, liest zwar, versteht auch, aber falsch. Nämlich von Geistern, die um die Mitternachtsstunde, nicht von einem Mann von Geist der um die Mittagsstunde kommt. Die Mitternachtsstunde hätte mich zum Geisterbesuch bereit gefunden; in der Mittagszeit hielt mich die falsche Exegese vom Hause fern. So sind wir zu unserem Bedauern Ihres Besuches, Sie aber jedenfalls nicht zu Ihrem Bedauern einer Strafpredigt – einer unosterlichen – über den Test  ??? verlustig gegangen.
Jedenfalls aber doch besten Dank für die in Person und im Objekt zugedachte und nur in Absenz empfangene Freundlichkeit
Ihr ergebener
Aber! Aber! Das weitere mündlich. Wir verreisen bis Sonnabend, aber dann rechne ich fest mit Ihnen.

Schriftwechsel mit Emil Jungmann

Emil Jungmann an Victor Armhaus am 21.06.1924

Leipzig, den 21. Juni 1924
Sehr geehrter Herr!
Von einer in E. Bormanns Spuren wandelnden Baconforscherin bin ich gebeten worden, bei Ihnen anzufragen, ob Sie vielleicht Auskunft zu geben vermögen, aus wessen Besitz E. Borm(ann). das Original zu dem Baconbilde in „Werner u. Adamis“ …? 143 bekommen hat. Da Sie unter den Förderern des Borm(ann) Werkes genannt werden, sind Sie möglicherweise in der Lage, Auskunft zu geben.
Für eine freundliche Antwort im voraus verbindlichst dankend bin ich
In größter Hochachtung  Ihr  Ergebenster  Prof. Dr. Jungmann, Schwägrichenstraße 5

Schriftwechsel mit Hugo Oswald

Victor Armhaus an Hugo Oswald, Pfingstgrüße, 1911

Herrn Hugo Ostwald vom Deutschen Verlagshaus Bong  & Co., Leipzig, Teubnerstraße 11
Sehr geehrter Herr, Herzlichen Dank für die Gabe, die ich mir aber selbst kaufen wollte. Ich habe Ihre Werke mit grossem Interesse gelesen, und bin glücklich einen Denker von so ungeheuer konzentrierenden Ausdruck in Ihnen kennen gelernt zu haben! Frohes Pfingsten verehrungsvoll V. Armhaus

Anmerkung: Bei dem erwähnten Werk handelt es sich vermutlich um „Sprechendes Leuchten“ von Hugo Oswald, das sich Victor Armhaus auf dieses Werk in seinem nachfolgenden Neujahrgruß bezieht.

Victor Armhaus an Hugo Oswald, 01.01.1912

Möchte Ihr sprechendes Leuchten von Leuchten übersetzt wengistens in 5 Sprachen leuchten. Dazu beizutragen wird mir eine überindliche Aufgabe in 1912 sein. Manches muss aber unübersetzt bleiben, – Es ist als ob Sie sich ein Patent genommen hätten. „Nachahmung meines Spruches verboten“; manches scheint aber im Anflug zu sagen: „Mir nach ihr Spatzen“ – Sonst viel Schönes im neuen Jahr. Ihr Victor Armhaus u. Schwester