dr. jur. Hubert Lang

Martin Drucker – Das Ideal eines Rechtsanwalts

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16. Juni 1946

Sehr geehrter Herr Präsident!

Ihre sehr freundlichen Zeilen vom 1. April dieses Jahres wären längst beantwortet worden, wenn ich nicht seit Anfang Mai an einer zu spät entdeckten Lungen- und Rippenfellentzündung krank zu Hause läge und erst jetzt wieder anfangen kann, in einer mir täglich gestatteten kärglichen Aufstehzeit etwas zu diktieren. Ich habe mit grossem Interesse davon Kenntnis genommen, dass Sie in den Richterstand übergetreten und von Anfang an in eine Position gelangt sind, die der Stellung eines angesehen Anwalts entspricht. Das gilt ja auch von unserem Kollegen (Hodo) von Hodenberg. Vielleicht haben Sie auch davon gehört, dass Dr. (Heinrich) Dittenberger Oberamtsrichter in Kitzingen ist. Die Justiz, die früher dem Verlangen, erfahrene Anwälte in höhere Stellungen zu übernehmen, nicht sehr geneigt war, hat nun Gelegenheit, sich von den Vorteilen einer solchen Einrichtung zu überzeugen. Bei uns in Leipzig kann der sehr rege Gerichtsdienst überhaupt nur dadurch aufrechterhalten werden, dass eine sehr grosse Anzahl von Anwälten nebenbei als Hilfsrichter tätig ist.
Meine von Ihnen erwähnten Bestrebungen, den D A V wieder aufzurichten, kommen leider nicht von der Stelle, hauptsächlich deshalb nicht, weil die Genehmigung der Besatzungsmächte zur Gründung von Vereinen und insbesondere solchen, die sich über die Zonengrenzen weg erstrecken sollen, nicht zu erlangen ist. Unsere Bemühungen werden aber fortgesetzt. – Von vielen der Kollegen, mit denen wir seiner Zeit in der Standesarbeit uns begegnet sind, habe ich Nachrichten. Wenn Sie mich wissen lassen, für wen Sie besonderes Interesse haben, so bin ich gern bereit, Ihnen weitere Mitteilung zu machen.
Ich bitte Sie, Herrn (Hodo) von Hodenberg meine besten Empfehlungen zu übermitteln und bleibe mit freundlichen Grüssen

Ihr sehr ergebener (Drucker)