dr. jur. Hubert Lang

Martin Drucker – Das Ideal eines Rechtsanwalts

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Absender:
Pfarrer i. R. R(udolf) Wielandt
Berlin W 35, Bülowstr. 61

Herrn
Dr. M. Drucker
(10) Leipzig
Schwägrichenstr. 5

Berlin, 12. August 45

Lieber Freund !

Seit einigen Tagen geht hier wieder die Post. Da drängt es mich, Dir sofort einen Gruß zu senden. Was für schwerste Jahre hast Du mit den Deinen und ganzbesonders im Hinblick auf deren Zukunft durchgemacht. Doch nun: „Die mit Tränen säen, werden mit Freuden ernten. Sie gehen hin und weinen und tragen edlen Samen, und kommen mit Freuden und bringen ihre Garben.“ Nun kommt ja wieder die Rehabilitation mit allen Ehren. Wie freue ich mich für Dich und mit Dir.
Von Bruder Wilhelm weiß ich natürlich nichts; er ist wohl in der englischen Zone. Auch von meinen drei Söhnen nichts. Durchgemacht haben auch wir Schweres. Doch wir haben viel zu danken: ich darf ungebrochen an Leib und Seele vollen Dienst tun, wenn auch sehr entkräftet, und die Wohnung wir auch über den letzten Zerstörungsschauer der sinnlosen „Verteidigung von Berlin“ behalten. Bezüglich der Zukunft bin ich fröhlicher christlicher Optimist. Ich sehe ja auch genau die täglichen Fortschritte trotz aller Hemmnisse, und spüre handgreiflich Gottes führende Hand.

Anmerkung:
Rudolf Wielandt (1875-1948), Sohn des RGR Karl Wielandt, Bruder von Wilhelm Wielandt, Friedenspfarrer in Niedereggenen.