dr. jur. Hubert Lang

Martin Drucker – Das Ideal eines Rechtsanwalts

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11.7.46.

Sehr verehrter Herr Justizrat,

Seit langem schon habe ich Ihnen schreiben wollen, seitdem ich die Nachricht erhielt, dass Sie wohlbehalten den Krieg und die Nazi Greuel ueberlebt haben und wieder in Amt und Wuerden eingesetzt worden sind. Es tut gut zu wissen, dass Sie als der erste Repräsentant der Alten Garde vom Schlimmsten verschont worden sind und heute wenigstens zu einem Teile Ihre Lebensarbeit fortfuehren koennen. Dass Eckstein, der Ihnen und allen Freunden stets die Treue gehalten hat, Ihnen weiter zur Seite steht, freut mich gleichermassen.
Wie Ihre Arbeit aussieht, kann man sich infolge der Lueckenhaftigkeit unserer Informationen schwer vorstellen. In Ihrem besonderen Falle gibt es gewiss Arbeit genug und wenn einmal die Wiederherstellung frueherer Rechte und Werte ernsthaft in Gang kommt, werden Sie sich vor Arbeit nicht zu retten wissen. Ich hoffe, dass auch die Gebuehren sich entsprechend entwickeln, nicht nur auf dem Papier !
Wissen Sie zufaellig, was aus einer Frau Marie Menkes-Fischer (und Ihrem Vermoegen) geworden ist, deren Hypotheken einmal von Ihrem Buero betreut worden sein sollen?
Es wuerde mich ungemein freuen, wenn ich einmal von Ihnen, Ihrem Ergehen und Ihrer Arbeit hoeren wuerde. Dass Sie immer auf mich rechnen koennen, wenn ich Ihnen in irgend einer Weise behilflich sein kann, bedarf keines Wortes.
Sie werden vielleicht wissen, dass mein Onkel Willy (Kaufmann) waehrend des Krieges in Palestina verstorben ist, wo er noch einige Jahre in Frieden leben durfte.
Ich selbst war nach meiner Naturalisation vier Jahre in der Armee, hauptsaechlich in Nord-Afrika und Italien, und habe als Claims Officer (Captain) eine interessante Taetigkeit gehabt. Seit Anfang dieses Jahres bin ich demobilisiert und habe meine Praxis wieder aufgenommen. Hier muss ich wohl einfuegen, dass ich im Jahre 1940 – als einziger – als Solicitor zugelassen wurde und seitdem mit der umstehenden Firma assoziiert bin.

Bitte gruessen Sie den Kollegen Eckstein von mir.

Ihnen und den Ihren meine besten Wuensche,
Ihr sehr ergebener (Kaufmann)