dr. jur. Hubert Lang

Martin Drucker – Das Ideal eines Rechtsanwalts

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7. Oktober 1946

Sehr geehrte Frau Frankel!

Ueber Ihre freundlichen Zeilen von 15. September ds. Js. habe ich mich sehr gefreut. Wenn sie auch an eine Zeit erinnern, die für Sie und Ihre Familie ganz besonders ernst war, so zeigen sie mir doch, dass Sie meinen Bemühungen, Ihnen allen beizustehen, ein gutes Andenken bewahren. Ich habe mich auch weiterhin bemüht, soweit es die immer trostloser werdenden Verhältnisse in Deutshcland gestatteten, für das Recht der Unterdrückten einzutreten, und bin ein wenig stolz darauf, dass ich doch manches schlimme habe abwenden können.
Persönlich habe ich sehr Trauriges erlebt. Meine beiden Söhne sind in diesem verbrecherischen Kriege gefallen, mein Heim und alles, was darin war, habe ich eingebüsst. Zuletzt musste ich noch im März 1945 aus Leipzig entweichen, um der gewissermassen längst fälligen Uebereführung in ein Konzentrationslager zu entgehen. Seit Juni vorigen Jahres bin ich aber zurückgekehrt und über wieder mit meinem Sozius Dr. Kurt Eckstein, mit dem ich nun schon fast 40 Jahre verbunden bin, die Praxis aus. Ich hätte gerne gewusst, wer von Ihren nächsten Angehörigen die letzten Jahre überstanden hat, auch ob mein Kollege Dr. (Georg) Steinmarder noch in Zürich tätig und wie dort seine Adresse ist. Vielleicht können Sie mir darüber einmal Nachricht zukommen lassen.
Ich danke Ihnen für die aus dem beigelegten Zettel ersichtliche Absicht, mir Kaffee und Tee zu übersenden. Bisher ist allerdings das Päckchen noch nicht eingegangen, und ich glaube auch nicht, dass es jemals an mich gelangen wird. Dadurch wird aber die Intensität meines Dankes für Ihre Freundlichkeit in keiner Weise vermindert.
Mit den besten Grüssen verbleibe ich Ihr (Drucker)