dr. jur. Hubert Lang

Martin Drucker – Das Ideal eines Rechtsanwalts

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Gotha, 6. Okt. 1946

Mein lieber, guter Fempe,

heute geht nun schon der Geburtstage seinem Ende zu und ich habe so oft an Sie gedacht, liebster Fempe, bin aber leider noch nicht zum Schreiben gekommen. Und es sollte doch wengistens ein Briefchen werden.
Hat die liebe Familie dem Großfempe heute entsprechend gefeiert? Ich stelle mir Michael und Christian im festlichen Gewand mit Blumenstrauß vor, wie sie sicher ganz reizend gratuliert haben. Auf den Fasanen werden Sie, lieber Fempe, wohl haben verzichten müssen, aber Urselchen wird wohl ein festliches Mahl bereitet haben.
Nun also, liebster bester Fempe, wünsche ich Ihnen noch many happy returns of this day und daß Sie noch recht lange segensreich in der deutschen Anwaltschaft wirken.
Ich habe mich doch sehr darüber gefreut, wie viel besser Sie wieder aussahen als bei dem vorhergehenden Treffen. Und die Arbeit hat heute sicher auch manches Unangenehme, aber sie ist doch erfreulicher als vor ein paar Jahren. Ich würde gerne wissen, was Sie zu den Nürnburger Urteilen sagen! Darüber müssen wir uns einmal unterhalten, wenn ich wieder in Leipzig bin. Aber bis dahin wollen wir vielleicht gar nichts mehr davon hören. Ich muß ja überhaupt sagen, daß ich endlich von all dem Morden und Blutvergießen genug habe und nur an friedlich Dinge denken möchte. Später einmal, wenn wir in Afrika auf der Farm meiner Schwester hausen Silberstreif am Horizont.
Gespannt bin ich auf die Landtagswahlen und sehe mit Skeptizismus den Kämpfen um die Bildung einer Reichsregierung entgegen. Es wird wohl noch eine Weile dauern, bis wir soweit sind.
Liebster Fempe, ich denke oft an die schönen Leipziger Tage zurück. Leider ist Ina und sind auch Sie nun nicht hier aufgetaucht, so daß ich Sie mal hier einen Tag hätte verwöhnen können.
Nochmals alles Gute für Sie, bester Fempe, bleiben Sie gesund und seien Sie von Herzen gegrüßt von Ihrer
alten Hauboldina