dr. jur. Hubert Lang

Martin Drucker – Das Ideal eines Rechtsanwalts

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Frankfurt/Oder 22.11.45

Meine Lieben!
Das erstemal mache ich den Versuch, einen Brief an Euch einem Durchreisenden mitzugeben.
Einigemale schon gab ich Eure Adresse das Lager verlassenden Leuten mit, ob Euch davon einer benachrichtigt hat, wie es mir bis dahin ergangen ist? Hier bin ich erst seit gestern; seit Ende April war ich im Kriegsgefangenenlager Thon, als Ärztin, vorher viel in Schlawe am Krankenhaus, auch natürlich als Ärztin. Es ist mir immer gut gegangen, ich bin vollkommen gesund; fehlen tut mir nur sehr eine Nachricht über Euch. Hier, im Kriegsgefangenen Lazarett Frankfurt besteht nun endlich die Möglichkeit, Briefe zu schreiben und zu empfangen, da aber offenbar die Postbeförderung noch sehr lange dauert, benutze ich nochmal den inoffiziellen Weg. Macht bitte bald den Versuch, mir zu antworten, die Adresse ist:

Kriegsgefangenenlager Frankfurt/Oder
Nuhnenstrasse (Hornkaserne).

Wielange ich hierbleibe, ist unbestimmt. Eigentlich bin ich laut Schein bereits in Thon aus der Kriegsgefangenschaft entlassen, wurde aber hier, im Entlassungslager wieder eingestellt, weil die einen Arzt brauchten, als Heimatort steht natürlich Leipzig auf dem Schein, die Frage ist nur, wann ich die Reise dorthin mal antreten kann. In Thorn war es dadurch sehr leicht, dass ich einen Kreis recht netter Kollegen hatte, von denen ich mich eigentlich nur ungern trennte, dafür ist aber hier für die Ärzte, wenigstens für mich, die ich bei meinem Besuch als einziger deutscher Arzt bin, eine hervorragende Verpflegung. – Die letzte Nachricht von Euch war Vaters Brief vom 16. Februar.

Von Herzen Eure Ine