dr. jur. Hubert Lang

Martin Drucker – Das Ideal eines Rechtsanwalts

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Hamburg-Lokstedt d. 20.7.46
Siemersplatz 4

Lieber Herr Justizrat!

Hoffentlich geht es Ihnen inzwischen mit Gottes Hilfe wieder besser und haben Sie sich wieder ordentlich gekräftigt. Das wünsche ich Ihnen von Herzen! Ich brauchte von hier nicht nach Husum weiter zu fahren, da ich mit Hilfe der „Notgemeinschaft der durch die Nürnberger Gesetze Betroffenen“ Aufenthaltsgenehmigung in Hamburg, eine halb Tages Stellung als Rechtsberater bei der Notgemeinschaft u. ein schönes Zimmer bei einer Anwaltsfrau, deren Mann in Auschwitz umkam (Walter Schüler), sogleich bekam. Diese Sache spielte sich in einer Weise ab, dass man nur von einer offensichtlichen Führung Gottes reden konnte, was nebenbei nicht das erste Mal geschehen ist. – Hoffentlich gelingt es mir nun noch, zu meiner Frau nach England oder zu meinem Sohn Gustav nach Argentinien zu kommen, was allerdings noch etwas Zeit in Anspruch nehmen wird. Ich bin hier auch sonst gut aufgehoben, da ein alter Freund von mir ganz in meiner Nähe wohnt und ich bei diesem morgens u. abends essen kann. – Trotz alledem: Leipzig war immer ein schönes Städtchen, das ich nicht vergessen werde, zumal ich noch das Glück hatte, Sie kennen zu lernen. Ich danke Ihnen nochmals für alle Hilfe, die Sie mir stets geleistet haben, insbesondere aber für Ihren Beistand in der fraglichen Sache, die mich zweifellos dem Tode ausgeliefert hätte, wenn Sie mir nicht geholfen hätten. Nochmals alles Gute u. herzliche Grüsse!.
Ihr stets ergebener Gert Riess.

Anmerkung:
Gerhard Riess (1885-1957), bis 1936 Rechtsanwalt in Dillingen, lebte danach mit seiner Familie in Leipzig; seine (nichtjüdische) Ehefrau Theodora geb. Pust emigrierte 1938 nach England; der Sohn Gustav (* 1920) kehrte 1954 aus Buenos Aires nach Deutschland zurück.