dr. jur. Hubert Lang

Victor Armhaus – Schriftwechsel mit Freunden

Neben dem erhaltenen Nachlass von Victor Armhaus fanden sich bei den Recherchen weitere Handschriften, die die vielseitigen Interessen und Freundschaften des Leipziger Dolmetschers weit über seine Berufstätigkeit hinaus belegen. Deshalb werden auch diese Handschriften an dieser Stelle vorgestellt.
Sie entstammen hauptsächlich aus der Handschriftenabteilung der Universitätsbibliothek Leipzig (UBL-HSA). Die genauen Signaturen sind bei den jeweiligen Digitalisaten angegeben.

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Fotos und Dokumente aus dem Nachlass von Anella Schulze, geborene Armhaus (1913-2004)

Anella (abweichend: Annella) Armhaus war die Tochter des früh verstorbenen Bruders von Victor Armhaus, Franz Xaver Armhaus (1866-1919). Sie überlebte mit ihrer Mutter und ihren beiden Brüdern den Nationalsozialismus in Königsberg.
Die hier veröffentlichten Fotos und Dokumente wurden freundlicherweise von ihrer Tochter Christina Bajohra zur Verfügung gestellt. Weitere Dokumente wurden bei den Recherchen ermittelt.
Besonderen zeithistorischen Wert besitzt ein Brief von Anella an ihren Onkel Victor vom 14.08.1942, der in desssen Nachlass als Kopie erhalten geblieben ist und hier ebenfalls veröffentlicht wird.

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Dokumente aus dem Nachlass von Martin Armhaus (1912-1984)

Martin Armhaus war der Sohn des früh verstorbenen Bruders von Victor Armhaus, Franz Xaver Armhaus (1866-1919). Dessen Witwe und die drei Kinder überlebten den Nationalsozialismus in Köngisberg. Die Tochter von Martin Armhaus, Angela Treu, hat freundlicherweise die hier veröffentlichten Dokumente aus dem Nachlass ihres Vaters zur Verfügung gestellt.

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Viktor Armhaus – diverse Dokumente

Im Nachlass von Victor Armhaus sind diverse Briefe und Dokumente überliefert, die sich keinen gesonderten Thema zuordnen lassen, aber trotzdem von historischem Interesse sind. Diese Dokumente werden deshalb an dieser Stelle zusammengefasst vorgestellt.

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Victor Armhaus – Freunde in Japan

Nicht nur das im Nachlass von Victor Armhaus überlieferte Glückwunschschreiben zu seinem 70. Geburtstag aus Sendai, sondern auch eine umfangreiche Liste von Namen mit Adressen in deutscher und japanischer Schrift belegen, wie intensiv und umfangreich die Verbindungen des Leipziger Dolmetschers und Übersetzers zu Japan waren. Das ist umso erstaunlicher, da Armhaus gerade die japanische Sprache nicht beherrschte.
Die im Nachlass überlieferte fünfseitige Namensliste wird hier erstmals veröffentlicht. Es ist bislang nicht gelungen, alle genannten Personen zu identifizieren.

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Victor Armhaus – Tätigkeit für die Militärprüfungsstelle (1914-1918)

Obwohl Victor Armhaus die österreichische Staatsbürgerschaft besaß, wurde er unmittelbar nach Beginn des Ersten Weltkrieges für die Militärprüfungsstelle tätig, welche seine Fähigkeiten als Dolmetscher und Übersetzer benötigte. In seinem überlieferten Nachlass befinden sich Dokumente und Fotos aus dieser Zeit, die in diesem Beitrag erstmals veröffentlicht werden.

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Victor Armhaus – Tätigkeit für das Reichsgericht

Unter den durch Otto Ehrenberg geretteten Dokumenten, Briefen und Fotos seines Freundes Victor Armhaus befinden sich auch Belege für die Arbeit des Dolmetschers und Übersetzers für das Reichsgericht. Die Dokumente umfassen den Zeitraum von 1921 bis 1936, also zu einer Zeit als Victor Armhaus bereits aus der amtlichen Liste der Dolmetscher und Übersetzer gestrichen war. Diese Dokumente waren für Victor Armhaus offensichtlich so wertvoll, dass er sie bewahrt wissen wollte.
Aufgenommen wurden hier auch private Briefe des Reichsgerichtsrats Alexander Baumgarten und des Reichsanwalts Carl Kirchner (1880-1966).
Biographische Angaben zu Victor Armhaus finden Sie hier: http://hubertlang.de/juden-in-leipzig/victor-armhaus/

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Victor Armhaus – Glückwünsche zum 70. Geburtstag am 13.10.1929

Als Victor Armhaus 1929 70 Jahre alt wurde, erhielt er zahlreiche Glückwünsche, welche sein außergewöhnliches Lebenswerk und seine Verdienste um die Allgemeinheit würdigten. Wie bei vielen anderen bedeutenden Persönlichenkeiten jüdischen Glaubens sind diese Briefe ein eindruckvoller Beleg, wie ihre Mitmenschen unabhängig von ihrem Glaubensbekenntnis ihre Leistungen einschätzten. Nichts von all dem sollte nach der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten nur vier Jahre später noch Gültigkeit haben. Victor Armhaus litt schwer unter den Demütigungen und dem Haß. So wurden die Geburtstagswünsche aus dem Jahr 1929 noch in seinem letzten erzwungenen Zufluchtsort im Jüdischen Altersheim in der Auenstraße für ihn zu bleibenden Beweisen seiner Lebenswerks. Er übergab vor seinem Abtransport nach Theresienstadt auch diese Dokumente an seinen Freund Otto Ehrenberg (1864-1945), der sie aufbewahrte. Seine Nichte Elly Freiberg (1899-1963) rettete die Papiere für die Nachwelt.
Biographische Angaben zu Victor Armhaus finden Sie hier: http://hubertlang.de/juden-in-leipzig/victor-armhaus/

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„Die Erde ist übervölkert, aber es gibt so wenig Menschen“

Unter den durch seinen Freund Otto Ehrenberg (1864-1945) geretteten Briefen und Dokumenten von Victor Armhaus findet sich auch ein kleiner karierter Notizblock der Marke "Falke", in den dieser während der kurzen Zeit im Jüdischen Altersheim in der damaligen Auenstraße vor seinem Abtransport nach Theresienstadt mit Bleistift Sprüche und Aphorismen niederschrieb.
Die Zeugnisse des auch in dieser Situation noch immer scharfsinnigen Geistes von Victor Armhaus werden hier erstmals im Wortlaut veröffentlicht. Es wurde bewußt auf Korrekturen verzichtet, um die Texte möglichst authentisch wiederzugeben, auch wenn sie dem heutigen Leser manchmal nicht verständlich erscheinen.
Biographische Angaben zu Victor Armhaus finden Sie hier: http://hubertlang.de/juden-in-leipzig/victor-armhaus/

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Leipzig – Essen – Köln – Wien – Belgrad

Die Lebensstationen des Opernregiseurs Dr. jur. Erich Hezel (Hirschfeld)

Anmerkung: Der Familienname lautete amtlich Hirschfeld. Hezel war nur der Künstlername. Um Irritationen zu vermeiden, wird in diesem Beitrag trotzdem ausschließlich der Name Hezel verwendet.

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Opernregie

von Dr. Erich Hezel
Dieser Aufsatz erschien in: Leipziger Bühnenblätter Nr. 6, 1925/26, S. 41 f. mit folgender Fußnote: Der aus der Schule von Operndirektor Brügmann hervorgegangene Oberspielleiter des Stadttheaters Essen, Herr Dr. Erich Hezel, hat uns diesen Aufsatz liebenswürdigerweise zum Abdruck überlassen.

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Leopold Waldheim

Verlegung von Stolpersteinen für Justizrat Dr. Leopold Waldheim (19.09.1864 Sternberg/Mecklenburg - 06.12.1942 Theresienstadt) und dessen Ehefrau Margarete Ottilie geborene Michael (26.05.1873 Leipzig – 20.05.1943 Theresienstadt)

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